Jahresgabe für Kulturpaten Leipzig

Die Künstlerin Kristina Schuldt spendet zusammen mit ihrer Galerie EIGEN+ART und dem Atelier für zeitgenössische Radierung von Maria und Vlado Ondrej den Leipziger Kulturpaten exklusiv ein grafisches Werk in kleiner Auflage - die Jahresgabe 2018/2019 zum Jubiläum der Leipziger Kulturpaten.

Grafikstiftung Neo Rauch in Aschersleben, Vortrag „Die Kunst der Radierung“ von Maria Ondrej

Radierung / 31 x 23 cm / gedruckt Vlado & Maria Ondrej Atelier für zeitgenössische Radierung Leipzig

Grafistiftung Neo Rauch
11. November 2018 "Tag der Grafik"
Beginn des Vortrages 11 Uhr
Vlado & Maria Ondrej  Atelier für zeitgenössische Radierung Leipzig

Beteiligung an Kunstmesse MAD in Paris mit den PRINTFIGHTER Stand 73 vom 13. bis 16. September 2018

Vlado Ondrej & Maria Ondrej Atelier fuer zeitgenoessische Radierung Leipzig

Boese Blumen - Radierungen Elf Präsentation zum Herbstrundgang in der Spinnerei Leipzig 8./9. September 2018

Radierung / herausgegeben von Vlado & Maria Ondrej Atelier fuer zeitgenoessische Radierung Leipzig

Elfte Edition in unserer Reihe "Radierungen"  mit BEZA, Isabelle Dutoit, Sebastian Goegel, Paule Hammer, Katrin Heichel, Martin Kobe, Walter Libuda, Rosa Loy, Jonathan Meese, Guenther Meyer, Maria Ondrej, Vlado Ondrej, Johannes Rochhausen, David Schnell, Kristina Schuldt
Text Dr. Teresa…

"Let´s print together" im Druckkunstmuseum Leipzig vom 20. bis 31. August 2018

Maria Ondrej Radierung

Workshop an der Kunstakademie in Bad Reichenhall vom 16. Juli bis 21. Juli 2018

Neue Sonderedition mit Matthias Weischer

13 x 18 cm

Matthias Weischer ist ein bekannter Leipziger Künstler. In seinem Schaffen als Maler ist er international bekannt. Eines seiner besonders bemerkenswerten Kabinettstücke sind die Radierungen. 2011 schuf er mehrere Farbradierungen in enger Zusammenarbeit mit Vlado Ondrej. Der Tagespiegel sagt über Ihn "die Weischer’sche Bildwelt sei magisch real". Einen neuen Beweis dieser magischen Realität stellt er in der neuen Sonderedition "Umbrien" zu Schau. Präsentation 13. Januar 2018 im VorSchauRaum des Ateliers für Radierung.

PRINTJAM DREI

Vlado Maria Ondrej

Printjam Leipzig ist ein Projekt das 2014  mit den Künstlern Ronald de Bloeme . Wernher Bouwens . Christoph Ruckhäberle . Thomas Siemon . Edouard Wolton gestartet Ist.
Printjam Drei mit den Künstlern Maria Ondrej und Vlado Ondrej  hat die Technik der Radierung im Focus.
http://printjamleipzig.blogspot.de
Unser Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Französischen Botschafterin Frau Anne-Marie Descôtes in Berlin.
Jeder Künstler arbeitet zur Zeit an großformatigen Radierungen ca 70 cm x 100 cm. Im nächsten Jahr beginn dann eine intensive Zusammenarbeit im Atelier für Radierung in Leipzig. Die Druckplatten werden zerschnitten und kombiniert. Gedruckt werden sehr große Radierungscollagen mit den Versatzstücken der Radierungen aller beteiligten Künstler im Format 2,20 m x 1,50 m.
Eine Grafikbox wird im hauseigenen Verlag für originale Grafik von Vlado & Maria Ondrej Atelier für Radierung Leipzig, 2018 erscheinen.

artists websites
Ronald de Bloeme :
www.ronalddebloeme.com
Wernher Bouwens:
www.wbouwens.com
Christoph Ruckhäberle:
http://www.nicolaiwallner.com/artists.php?action=detail...
Thomas Siemon:
http://www.carpe-plumbum.de/
Edouard Wolton:
www.edouardwolton.com
 

Austellung im Museum Angerlehner

Ondrej Museum Angerlehner

10. März 2017 bis 24. September 2017
im
Museum Angerlehner
Ascheter Straße 54
4600 Thalheim bei Wels / Austria

JETZT MEHR DRUCK !

In den Galerieräumen des Obergeschoßes wird in einer umfangreichen
Schau das vielseitige Potential der Drucktechnik der
Radierung präsentiert.
Dreh- und Angelpunkt der ausgestellten Arbeiten ist das Atelier
fuer Radierung in Leipzig, wo Vlado und Maria Ondrej in bisher
elf Grafikmappen mit 64 KuenstlerkollegInnen aus 14 Ländern
zusammenarbeiteten. Mit hoechster Perfektion und lustvoller
Neugier wird dabei auch mit seltenen Drucktechniken experimentiert.
 Zu sehen sind Radierungen von: Christian Achenbach, Katie Armstrong, Tilo Baumgärtel, Roddy Bell, Steven Black, Joachim Blank, Sven Braun, Sebastian Burger, BEZA, Jonathan Meese, Marcelo Daldoce, Uros Djurovic, Isabelle Dutoit, Asa Elzén, Wednesday Farris, Sebastian Gögel, Henriette Grahnert, Philip Grözinger, Stefan Guggisberg, Günther Meyer, Stella Hamberg, Paule Hammer, Katrin Heichel, Philipp Hennevogl, Gregor Hildebrandt, Stefan Hirsig, Franziska Holstein, Volker Hüller, John Jacobsmeyer, Marcus Jansen, Marie Karolin Knoth, Oliver Kossack, Mandy Kunze, Kylie Lefkowitz, Walter Libuda, Rosa Loy, Tea Mäkipää, Olaf Martens, Maribell Mas, Clemens Meyer, Bastian Muhr, David O´Kane, Maria Ondrej, Vlado Ondrej, Julius Popp, Sandro Porcu, Neo Rauch, Johannes Rochhausen, Nadin Maria Rüfenacht, Yehudit Sasportas, Titus Schade, Sebastiaan Schlicher, David Schnell, Kristina Schuldt, Charlotte Segall, Robert Seidel, Stefan Stößel, Samuel Vandervecken, Matthias Weischer, Thomas Widmer, Michael Wutz und Zafos Xagoraris
Die eindrucksvolle Zusammenstellung der Editionen wird
begleitet von ausgewählten Originalwerken auf Leinwand von
den international bedeutenden KuenstlerInnen Rosa Loy, Vlado
Ondrej, Christoph Ruckhaeberle, Yehudit Sasportas, Titus Schade,
David Schnell, Kristina Schuldt und Matthias Weischer.

 

ON. - Ausstellung Maria Ondrej und Vlado Ondrej

24 x 42 cm, Radierung

// Farbradierungen //
Eröffnung 5. November 19.00 - 21.00 Uhr
Ausstellungsdauer 5. November - 19. November 2016
Galerie Thaler Originalgrafik
Spinnereistraße 7
04179 Leipzig

Anwesend Abwesendes

Die Ikone, das fuer einen religioesen Kultzusammenhang geschaffene Bild, wurde ueber ein Jahrtausend hinweg, vom fuenften bis zum 15. Jahrhundert, zu einem der wichtigsten Zweige der europäischen Tafelmalerei. Ihre Wirkungsgeschichte reicht weit darueber hinaus und ihr Einfluss ist bis heute sichtbar. Zahlreiche Kuenstler_innen ließen sich aus den unterschiedlichsten Gruenden von ihr inspirieren.
Grundlage von Maria Ondrejs und Vlado Ondrejs acht Radierungen sind Ikonen aus der Zeit zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert. Sie stammen aus den Holzkirchen des nordoestlichen Gebietes der Slowakei, der Region, in der Vlado Ondrej aufgewachsen ist und in der sich die westlich-roemische und die oestlich byzantische Kultur beruehren. In einem interaktiven Prozess bearbeitet das Kuenstlerpaar eigene Abbildungen dieser Ikonen mit Hilfe des Radierverfahrens. Diese Zusammenarbeit ist auch eine Begegnung zweier Kuenstlerpersönlichkeiten mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln: einerseits eher westeuropäisch und andererseits eher osteuropäisch geprägten. Maria Ondrej und Vlado Ondrej uebermalen, zeichnen, decken Bereiche ab und setzen neue Farbflaechen in leuchtenden Farben. Ein wesentliches Gestaltungsmittel dabei ist das Licht. Sie experimentieren mit verschiedenen Lichtintensitaeten. So entstehen vielschichtige Strukturen und Raeume, die wie miteinander verwoben und der Schwerkraft enthoben zu sein scheinen. Die alte Ikone bleibt zumeist sichtbar und ist in den neuen, manchmal fast surreal wirkenden Bildern wie eine kostbare Erinnerung aufbewahrt.
Auffaellig ist, dass bei nahezu allen Radierungen die zentrale Heiligenfigur herausgeschnitten ist. Durch die brachiale Intervention des Herausschneidens entziehen sich die Gestalten unserem Blick und wirken vornehmlich durch ihren Umriss, aus ihrer Abwesenheit heraus auf uns. Paradoxerweise entsteht gerade durch diese Leerstellen eine neue Praesenz. Unsere Neugierde wird geweckt die alten Inhalte der Heiligenbilder mit ihren Legenden zu verstehen. Gleichzeitig werden die Radierungen durch die Abwesenheit der zentralen Heiligengestalt sowie durch die raeumlichen Unwaegsamkeiten und zeitlichen Ueberlagerungen auch für die subjektiven Vorstellungen und Wuensche des Betrachters zugaenglich. Ein intimer Dialog kann entstehen. Die Aura der Ikonen wirkt einerseits fort. Andererseits bekommen die Radierungen durch ihre formale Neugestaltung – ihr abwesend Anwesendes – eine neue, von religioesen Wahrheiten befreite, spirituelle Dynamik.

Verena Tintelnot
 

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