Presse

Maria Ondrej

Neue Gohliser Glocke Ruf nach Frieden wird laut

September 2016

LVZ Leipzig

Presseartikel [30.09.2016]

New York und Leipzig

Dezember 2015

LVZ vom 23. Dezember 2015
Text

Presseartikel [29.12.2015]
http://radierung-leipzig.de/sites/default/files/pdf/20151223_MTL_VP1_03.pdf

Zusammenarbeit mit Titus Schade vorgestellt
auf Freunde von Freunden.com

Der Maler Titus Schade geht auf eine Tour durch Leipzig und präsentiert dabei unsere Zusammenarbeit an der Grafikedition "Die kalte Stadt - Radierungen Neun"

 

September 2015
Presseartikel [02.09.2015]
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Glockengiessen in unvergesslichen Zehn Minuten

Tragnitz/Gescher. Kupfer, Zinn, Hitze und viel Handwerkskunst sind notwendig, damit neue Bronzeglocken entstehen. Die Künstlerin Maria Ondrej erlebte den unvergesslichen Augenblick, als die heiße Bronzeschmelze in der Gussform erstarrte. Die Glocken für die Tragnitzer Kirche sind fertig.
Steffi Robak

September 2014
Presseartikel [07.01.2015]
http://radierung-leipzig.de/sites/default/files/pdf/20140827_DAZ_Glockengie%C3%9Fen-2_0.pdf

Germany: Is Leipzig the new Berlin?

September 2014
Presseartikel [12.09.2014]

3 Fragen an... MARIA & VLADO ONDREJ

3 Fragen an... MARIA & VLADO ONDREJ
auf Facbook https://www.facebook.com/notes/spinnerei-leipzig/3-fragen-an-maria-vlado-ondrej/630387547079306
11. September 2014 um 11:47
Maria Ondrej (geboren 1965 in Leipzig) und Vlado Ondrej (geboren 1962 in Bardejov / Slowakische Republik) führen seit 2009 das Atelier für Radierung in der Spinnerei. Neben eigenen Arbeiten entstehen hier auch zahlreiche Druckgrafiken in Kooperation mit anderen Künstlern, etablierten Größen ebenso, wie Meisterschülern der Hochschule für Grafik und Buchkunst.

Zum Herbstrundgang der SpinnereiGalerien am 13. und 14. September 2014 zeigt das Künstlerpaar in ihren Arbeitsräumen Einblicke in ihre neue Edition "ON - Radierungen Acht" sowie "Radierungen neun" des Malers Titus Schade. Zu finden ist das Atelier für Radierung im Keller der HALLE 18.

Wie seid ihr zum Medium Radierung gekommen und was fasziniert euch daran am meisten?

Vlado und Maria Ondrej in ihrem Atelier. Foto: Spinnerei
Vlado Ondrej: Der Grund, warum ich angefangen habe Kunst zu studieren, war meine Liebe zur Zeichnung und die Erweiterung der Zeichnung durch das Phänomen des Abdrucks. Du zeichnet (radierst) nicht auf Papier, sondern auf einer Kupfer- oder Zinkplatte und druckst das dann auf Papier. Radierung ist so eigentlich eine einfache Geschichte. Aber dabei entsteht eine besondere grafische Struktur und optische Wirkung, die kann man eigentlich mit keinem anderen Mittel erreichen.
Ich habe mir schon in meiner Kindheit, damals in der Ostslowakei, zeichnerische Fähigkeiten selbst angeeignet, über Illustrationen aus Zeitungen und Büchern. Aber da gab es diese Bücher mit Radierungen, zum Beispiel von Albin Brunovsky, die konnte ich nicht mehr nachzeichnen. Die Grenze war erreicht, da hab ich mir gesagt: du musst Kunst studieren! In unserem Dorf gab es keinen, der das konnte und in der nächsten Stadt auch nicht. Ich hatte dann das Glück, an der Burg Giebichenstein in Halle (Saale) einen Studienplatz zu bekommen und habe dort studiert, später an der HGB bei Prof. Heisig in Leipzig mein Meisterstudium gemacht. Von 1994, bis 2012, als künstlerischer Assistent und Lehrbeauftragter die Studenten in derTechnik der Radierung in Halle an der Burg Giebichenstein unterrichtet. Ich habe aber gemerkt, dass mir die Zeit in meiner Werkstatt wichtiger ist. Mein Atelier in der Spinnerei habe ich seit etwa Winter 1993/94. Zur Gründung des Ateliers für Radierung Leipzig kam es dann 2009. Ich hatte schon früher angefangen von einer großen Druckmaschine zu träumen, die nun hier steht. Seitdem ist das mein größtes Arbeitswerkzeug.

Maria Ondrej: Ich habe Plastik und Keramik studiert und auch die bildhauerische Ausbildung an der Burg Giebichenstein in Halle genießen können. Als ich fertig war mit dem Studium habe ich zum Beispiel mehrere Brunnen gebaut. Also Brunnen mit Plastiken, Figuren, Tafeln und Objekte gemacht. Dann haben wir unsere zwei Söhne bekommen und nachdem die älter waren fragte mich Vlado, ob ich ganz kurz, nur für ein paar Monate, mit bei einem Projekt helfen könnte. Das war, wie gesagt, 2009. Jetzt haben wir 2014 und ich bin immer noch hier! Es macht einfach unheimlichen Spaß und Freude! Aber es ist auch noch Zeit für andere Arbeiten. Momentan bin ich mit der Gestaltung von Kirchenglocken für die Kirchen in Tragnitz und Altenbach bei Leipzig beschäftigt, die gerade umgesetzt und gegossen werden.

Vlado: Es war klar, dass ich das nicht allein machen kann, dazu brauchte ich Hilfe. Ich bin froh, dass hier Maria trotz ihrer eigenen Arbeiten mitmacht. Sie hat ja auch eine lange Beziehung zu Fotografie. Dadurch kann sie die Bereiche der Radierung, die damit zu tun haben – das sind Photogravure und Cliché verre – fachmännisch und erfinderisch betreuen. Ich bin mehr für die analoge Geschichte zuständig: Ätzen der Kupferplatten usw., das ist das, was mir Freude macht. Die Spezialisierung auf diesen Punkt war eine klare Entscheidung. Heutzutage musst du eine Sache machen und so konsequent, bis du zu den Besten gehörst.

Wie kommt es, dass die Radierung, trotzt des Aspekts der Vervielfältigung, auf dem Kunstmarkt heute wieder in ihrem künstlerischen Wert geschätzt wird?

Vlado: Die Druckgrafik entstand als Reprotechnik im 15./16. Jahrhundert, als es noch keine bessere Vervielfältigungstechnik gab. Heute wird sie ausschließlich für künstlerische Zwecke genutzt und sie hat eine eigene optische Wirkung, die du nur durch Radierung erreichen kannst. Mitte des letzten Jahrhunderts kam sie in Verruf, weil sie trotz der künstlerischen Gestaltung beliebig vervielfältigt wurde. Aber diese Zeiten sind heute vorbei! Wir sind in der glückliche Lage, dass durch die rasante Weiterentwicklung der ganzen Drucktechnik, durch die Digitalisierung usw., die ganze Handarbeit, die Herausgabe von kleinen Editionen, wiederum als ein wertvolles, sinnliches, unverwechselbares Produkt wahrgenommen wird. Unsere Auflagen sind klein...

Maria: Wir vertreten da eine ganz neue und konsequente Position, indem wir sagen, wir machen nur Kleinstauflagen, um die Wertschätzung der Werke hervorzuheben. Wir empfehlen es auch den Künstlern, solche kleinen Auflagen zu machen, damit es eben diese Wertigkeit besitzt. An der Mappe von Matthias Weischer zum Beispiel, die in einer 12er Auflage entstanden ist, haben wir gemeinschaftlich ein halbes Jahr gearbeitet. Da sind vier bis fünf Druckplatten nötig, um eine einzelne Grafik herzustellen. Da ist ein Bild schneller gemalt!

Vlado: Der Aufwand bei der Radierung ist oft viel höher, als bei der Malerei. Die Sorgfalt und Langsamkeit gehört einfach mit zu diesem Medium und steht damit im Kontrast zur Schnelllebigkeit der heutigen Zeit. Für jeden Abdruck müssen die Platten neu bearbeitet werden. Dadurch ist für mich der Druckprozess auch eine Art Metapher für Veränderung, verschiedene Stadien, für eine permanente Weiterentwicklung. Die Möglichkeiten der Veränderung des Resultats sind mit Radierung groß: du kannst fünf Zustandsdrucke machen und jede danach anders weiter bearbeiten. Gleichzeitig ist dies kein rückwärtsbezogener Arbeitsprozess, sondern sehr gegenwärtig und zeitgenössisch.

Ihr kooperiert mit vielen Künstlern verschiedener Stilrichtungen, führt experimentelle Projekte durch, wie zuletzt mit der Technik des Cliché verre. Was schätzt ihr an dieser Arbeit und wieviel Zeit bleibt dabei noch für das eigene Schaffen?

Vlado: Das geht nur in einem solchen Objekt wie der Spinnerei. Hier gibt es diese Fabrikatmosphäre und eine hohe Professionalität, die ich woanders noch nicht erlebt habe, das funktioniert nur hier so. Was hier zustande gekommen ist, ist in diesem Umfeld natürlich gewachsen. Die Kollegen kommen hierher zu uns ins Atelier zum konzentrierten Arbeiten. Das ist ein bisschen so wie ein Aufnahmestudio für Musik: die Leute kommen und jeder macht sein professionelles Ding. Aber das Studio ist eigentlich so teuer, dass man es allein nicht betreiben kann – Miete, Materialien, Ausstellungsvorbereitungen, Kataloge etc. Du musst also seh rprofessionell arbeiten und du musst wissen, was du willst.

Maria: Das heißt aber nicht, dass wir nicht rumexperimentieren, dafür ist auch Zeit. Aber man muss schon wissen, wie man was heraus kriegen will oder was wie funktioniert.

Vlado: Da kommen wir auch zu dem Punkt der Ähnlichkeit von Kunst und Wissenschaft in dieser Zeit. Die Verbindung von der Radierung zur Forschung und Wissenschaft wird für mich immer interessanter. Wir sind eigentlich eine Art von Forschungsinstitut hier. Und forschen kannst du nur mit einem Team von unterschiedlichen Kollegen, die alle auf einem besonderen Gebiet arbeiten, wo sich keiner wiederholt. Jeder bringt etwas Neues dazu. So war das Projekt Cliché verre ein erster Vorgeschmack. Das war eigentlich Forschung. Das ist der Punkt, wo ich froh darüber bin, dass wir hier inzwischen so gute Arbeitsbedingungen geschaffen haben. Aber es braucht auch immer jemand von außen, der seine Ideen mit den eigenen Erfahrungen zusammen bringt, sodass etwas ganz Unabhängiges entstehen kann.

Maria: Wir machen hauptsächlich unsere eigenen künstlerischen Arbeiten. Durch die künstlerische Zusammenarbeit mit Künstlerkollegen zu bestimmten Themen entstehen kleine grafische Sammlungen (Editionen), Ausstellungen und Publikationen. Dadurch wird auch der eigene künstlerische Prozess enorm angeregt und man inspiriert sich gegenseitig, erkundet zusammen neue Möglichkeiten... Es ist schon etwas Einmaliges, was hier entsteht! Wir haben viel Zeit in die Forschung zum Cliché verre gesteckt, unzählige Stunden in der Dunkelkammer experimentiert und Literatur gewälzt. Zum Cliché verre gibt es aber kaum noch Aufzeichnungen oder notwendige Materialien, die zur Entstehungszeit dieser Technik 1850/60 verwendet wurden. Für Vieles mussten wir mit modernen Materialien herum probieren und lernen umzugehen, um diese Ergebnisse wieder zu erreichen. Wir haben dabei viele spannende Entdeckungen gemacht und sind noch einen Schritt weiter gegangen und gezeigt, was man mit dieser Technik heute alles machen kann. Und das ist alles in Kooperation mit spannenden, internationalen Künstlern entstanden, die hier mit uns zusammen gearbeitet und diese Technik mit ihrem jeweiligen künstlerischen Background ausgelotet haben. Das hätten wir zu zweit gar nicht leisten können.

September 2014
Presseartikel [12.09.2014]
Döbelner Allgemeine Zeitung am 11.Juli 2014

Kirchenglocken gestaltet von Maria Ondrej

Es entsteht ein Geläut (3 Glocken) für die Kirche in Tragnitz / Leisnig
Die Künstlerin Maria Ondrej entwirft und fertigt dafür die Glockenzier.

Juli 2014
Presseartikel [23.07.2014]
xx

Inspiration im Refugium barocken Landadels

Künstler die ausstellen: Matthew Comeau, Esteban Ocampo, Camilla Rocha, Hannah Stahl, Piper Mavis, Sebastian Burger, Stefan Guggisberg, Marie Carolin Knoth, Mandy Kunze

Juli 2014
Presseartikel [23.07.2014]
xx

Von New York nach Machern

Ausstellung Zeitgenössischer Arbeiten von Künstlern aus der New York Academie of Art und Meisterschülern von Neo Rauch. Kuratiert von Kristina Semenova. Initiatoren Eve Heigel, Maria und Vlado Ondrej, LIA -Leipzig

Juli 2014
Ausstellung praesentiert zeitgenössische Arbeiten im Dialog mit Schloss und Park

Los hilos del tiempo

Juli 2014
Presseartikel [23.07.2014]

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